LANDESHAUPTVORSTANDSSITZUNG 2012: ZUFRIEDEN, ABER NOCH NICHT AM ZIEL

Jahreshaupversammlung2012

Am 30.10.2012 fand die Landeshauptvorstandssitzung DJG Deutsche Justiz-Gewerkschaft Rheinland-Pfalz in den Räumen der Richterakademie Trier statt. Dabei ging es um Fragen zur Ausbildung der Justizfachwirte, neue Mitglieder aus dem Kreis der Justizwachtmeister, Aufstiegsmöglichkeiten und vieles mehr. 

Nachdem der Landesvorsitzende Helmut Hau die Mitglieder des Vorstandes Sandra Jungnickel, Uli Klein, Elke Grewis, Monika Dünkler, Margot Scherer, Andreas Klees, Manfred Richtarsky sowie die Gäste Georg Schneider und Rolf Spurzem begrüßt hatte, eröffnete Hau die Jahreshauptversammlung mit dem Bericht der Landesleitung.
 
Arbeitskreis Aufstieg
Neben dem Stand der Strukturreformen in der rheinland-pfälzischen Justiz, wurden die Aufstiegschancen vom zweiten (bisher mittlerer Dienst) in das dritte Einstiegsamt (bisher gehobener Dienst) diskutiert. Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte sollten künftig die Möglichkeit haben, sich durch die Wahrnehmung von Aufgaben, die bisher den Beamten des (früheren) gehobenen Dienstes obliegen (z. B. Festsetzung der Vergütung aus Staatskasse etc.), für das dritte Einstiegsamt qualifizieren zu können. Zur Ausarbeitung eines griffigen Konzepts wurde der Arbeitskreis „Aufstieg“ gegründet. Mit der Umsetzung wurden Andreas Klees, Georg Schneider und Uli Klein beauftragt.
 
Schulungsheim braucht W-LAN 
Sandra Jungnickel, die Landesvorsitzende der djj (Deutsche Justiz-Jugend), machte sich für eine bessere technische Ausstattung des Lehrgangsgebäudes der Justiz in Bad Münster stark. „Ein PC mit Internetanschluss ist einfach zu wenig für Dutzende von Auszubildenden“, stellte Jungnickel ohne Umschweife fest und forderte ein offenes W-LAN für Gäste der Bildungseinrichtung. „Wenn seitens des Arbeitgebers von einer modernen Justiz gesprochen wird, darf eine Anbindung einer Ausbildungsstätte ans World-Wide-Web keine Frage mehr sein. Wir sind sicher, dass die Verantwortlichen zügig reagieren werden“, so die Landesvorsitzende der djj.
 
Justizwachtmeister gefragt!
Neben zahlreichen anderen Themen wurde auch über eine bessere Beteiligung der Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister in der Deutschen Justiz-Gewerkschaft Rheinland-Pfalz diskutiert. Dazu sollen in der Praxis Kontakte zu den Kolleginnen und Kollegen aufgenommen werden. „Die Berufsgruppe der Justizwachtmeister ist in der DJG-RLP leider unterrepräsentiert. Nun liegt es an uns zu ergründen, was wir in diesem Bereich besser machen können. Schließlich sind Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister ein wichtiger Bestandteil der Justiz“, stellte der Landesvorsitzende Hau fest.
 
Zufrieden, aber noch nicht am Ziel
„Alles in allem sind wir mit den Ergebnissen der Jahreshauptversammlung sehr zufrieden“, verkündete die stellvertretende Landesvorsitzende Margot Scherer nach einem langen Sitzungstag. „Wir haben einiges auf den Weg gebracht. Um was es dabei geht, werden unsere Mitglieder bald erfahren. Mit Georg Schneider (OLG Koblenz) haben wir einen Pressesprecher ernannt, der unsere Mitglieder online zu informieren weiß.“ Andreas Klees, der Vorsitzende der Bezirksgruppe Koblenz, ergänzte die Ausführungen von Scherer mit den Worten: „Nun wissen wir, dass wir auf einem guten Weg sind. Am Ziel sind wir aber noch lange nicht. Nur ein gutes Stück näher.“ 

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