Grußwort Tarif

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 01.01.1994 wechselte ich aus der Kommunalverwaltung in die rheinland-pfälzische Justiz. Zunächst war ich für 9 Jahre in der  IT-Abteilung des OVG Rheinland-Pfalz tätig und engagierte ich mich vier Jahre als Vorsitzender im dortigen Personalrat sowie als Mitglied im Bezirkspersonalrat.

Als neue berufliche Herausforderung sah ich im Mai 2003 die Arbeit in der IT-Abteilung des OLG Koblenz. Bei den Personalratswahlen im Mai 2013 wählten mich die Kolleginnen und Kollegen in den Bezirkspersonalrat des OLG Koblenz sowie in den Hauptpersonalrat beim Ministerium für Justiz.

Gewerkschaftlich organisiert bin ich seit dem 01.04.1984 mit dem Eintritt in die ehemalige Gewerkschaft Bau-Steine-Erden. Nach dem Wechsel in den Öffentlichen Dienst trat ich 1989 der Gewerkschaft ÖTV bei, die 2001 in die neue Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di integriert wurde.

Beeindruckt durch das Engagement der DJG Rheinland-Pfalz gegen die geplante Fusion der beiden rheinland-pfälzischen Oberlandesgerichte in den Jahren 2011 und 2012, trat ich 2012 in die DJG Rheinland-Pfalz ein.

Nach mehreren Teilnahmen als Delegierter bei den Landesvorstandssitzungen wurde ich in der Sitzung des Landesvorstands am 23.10.2013 in Mainz als Nachfolger von Margot Scherer zum Vorsitzenden des Fachbereichs Tarif gewählt.

Für mich ist es von besonderer Bedeutung, dass die Interessen der Tarifbeschäftigten in der rheinland-pfälzischen Justiz auch weiter im Landesvorstand vertreten werden.

In Zeiten des personellen Kahlschlages in der öffentlichen Verwaltung, von dem die rheinland-pfälzische Justiz nicht ausgenommen ist, wird die Tatsache verdeutlicht, dass der Mensch als Arbeitskraft an Wert verliert. Es zählen scheinbar nur noch eingesparte Summen. Zwar ist jedem bewusst, dass gewisse Veränderungen vorgenommen werden müssen, um sich den Herausforderungen der Zukunft stellen zu können. Aber diese Veränderungen gibt es nicht um jeden Preis.

Und genau in diesen Zeiten ist es besonders wichtig, in einer Gewerkschaft organisiert zu sein. Denn nur mit vereinter Kraft können die Ziele und Interessen der Arbeitnehmer in diesem Veränderungsprozess eingebracht werden.

Gemeinsam sind wir stark!

Ihr/Euer

Rolf Spurzem

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