Stellungnahme zum Pebb§y-Gutachten

Die Deutsche Justiz-Gewerkschaft lehnt das Gutachten zur Nacherhebung PEBB§Y ab.

Laut dem von Price-Waterhouse-Coopers (pwc) vorgelegtem Gutachten konnten angeblich für den Bereich Serviceeinheiten / Geschäftsstellen keine plausiblen Bundesbasiszahlen ermittelt werden. Sechs Monate lang haben unsere Kolleginnen und Kollegen ihre tatsächliche Arbeitsbelastung nach bestem Wissen und Gewissen mit einem erheblichen Mehraufwand zahlenmäßig erfasst.

 

Es kann nicht sein, dass diese Zahlen nicht berücksichtigt werden.

Passen sie nicht in das erwartete Ergebnis?!

Wir weisen entschieden die unterschwelligen Vorwürfe gegen die Kolleginnen und Kollegen einer Falschaufschreibung zurück. So kann das Aufschreibeverhalten der Kolleginnen und Kollegen nicht missachtet werden.

Während der Erhebungszeit hat die DJG mehrfach auf die hohe Belastung der Kolleginnen und Kollegen hingewiesen. Nachweislich wurden beispielsweise in NRW rund 80.000 Stunden in 2014 (das entspricht 50 Vollzeitstellen) in der ordentlichen Gerichtsbarkeit gekappt.

Wir fordern eine Auswertung des Gutachtens für den Bereich der Serviceeinheiten / Geschäftsstellen an Hand der erhobenen Zahlen.

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